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Unfallchirurgie Wirbelsäule

Vertebroplastie

Perkutanes operatives Verfahren zur Stabilisierung von Wirbelkörperfrakturen, die v.a. durch Osteoporose oder Tumore verursacht wurden. Bei diesen Erkrankungen wird der Schmerz häufig durch Abnahme der Knochenmasse und durch Verformung der Wirbel ausgelöst.

Dieser Substanzverlust wird durch Einspritzen von flüssigem Knochenzement vermindert.

Unter Röntgenkontrolle wird der oder die betroffenen Wirbel einseitig oder beidseitig mit einer Hohlnadel punktiert und der Zement eingespritzt. Dadurch kommt es kurz nach der Operation bereits zu einer Schmerzlinderung. Die Patienten können unmittelbar nach der Operation aufstehen und 2–3 Tage später das Krankenhaus verlassen.

Vertebroplastie Vertebroplastie

Kyphoplastie

Ähnliches Verfahren wie die Vertebroplastie. Dabei wird durch die Hohlnadel zunächst ein Ballonkatheter in den gebrochenen Wirbel eingeführt. Dieser Ballon wird unter Röntgenkontrolle mit einer Flüssigkeit aufgeblasen und somit zunächst ein definierter Hohlraum im eingebrochenen Wirbelkörper geschaffen. Dieser Hohlraum bleibt bestehen, auch wenn anschließend der Ballon nach Ablassen der Flüssigkeit erschlafft. In diesen Hohlraum wird nun eine definierte Menge des Knochenzements eingefüllt.

Somit wird der Wirbel stabilisiert und bei frischen Brüchen auch wieder aufgerichtet. Das Tragen eines Korsetts ist nicht erforderlich. Die Patienten können rasch aufstehen und die Wirbelsäule sowie den versorgten Wirbel voll belasten. Eine Entlassung ist ebenfalls nach 2–3 Tagen möglich.

Kyphoplastie Kyphoplastie Kyphoplastie

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