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Iliosakralgelenk (ISG)

Iliosakralgelenk (ISG)

Das Iliosacralgelenk (ISG) verbindet das Darmbein (Ileum) des Beckens mit dem Kreuzbein (Sacrum). Das Iliosakralgelenk ist ein straffes, wenig bewegliches Gelenk (Amphiarthrose) mit einer engen Gelenkhöhle. Der Gelenkknorpel unterscheidet sich bereits vor der Geburt von dem anderer Synovialgelenke und die Knorpeloberfläche ist nicht glatt. Die Oberflächen des ISG entsprechen eher einander entsprechenden Kämmen und Furchen, welche zur Stabilisierung der Kraftübertragung vom Rumpf auf die Beine ineinander greifen können. Bei einer Lockerung der Bänder, bzw. bei Fehlbelastung kann es zu einem „Verkannten“ bzw. „Verhaken“ dieser Gelenkflächen kommen. Dadurch wird das auch sonst nur geringe „Gelenkspiel“ nahezu aufgehoben. Dies kann auch bei starker körperlicher Belastung (z.B. ruckartiges Anheben) oder beim "Tritt ins Leere" vorkommen.

Hauptsymptom ist der Rückenschmerz im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule bzw. über dem Kreuzbein mit Ausstrahlung in das Gesäß, Außen- und Rückseite des Oberschenkels (siehe Abb. 1) bis zum Knie oder eine Ausstrahlung in die Leiste. Typischerweise verschlimmert sich der Schmerz beim Sitzen und beim Aufstehen und verbessert sich bei Mobilisation (Gehen).

Lokalisation der ISG-Schmerzen

Abbildung 1: Lokalisation der ISG-Schmerzen



Die Therapie der ISG-Beschwerden:

  • Chirotherapie
  • Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen oder Diclofenac)
  • Injektionen in das Gelenk (Lokalanästhetikum + Kortison)
  • Physiotherapie
  • In besonders hartnäckigen Fällen kann eine Fusion, d.h. Versteifung des Gelenks durchgeführt werden. Beispiel minimal-invasive ISG-Fusion s. Flyer

  • "Flyer Iliosakralgelenk (ISG)"


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